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Wendja

Wendja musste in der österreichischen Provinz mit verschiedenen Welten klarkommen: Vater aus Peking, Mutter aus dem Ort. Jahrelang schrieb er, baute Beats, sang. „Es war magisch: Obwohl ich es nie gelernt hatte, kamen Lieder heraus. Es gab keinen Druck.“ Aber erst nach Zivildienst und Wirtschaftsuni nahm er Musik richtig ernst und brachte den Knoten zum Platzen: Mit seinem Duo landete er zwei #1-Singles, ein Platin- und zwei Goldalben. „Obwohl ich mit einem Kumpel auf der Bühne stand, war ich nicht mit dem Herzen dabei.“ Der Weg zu sich selbst führte Wendja 2013 über ein #4-Soloalbum – danach brauchte der junge Musiker eine Pause, um sich mit seiner Zerrissenheit auseinanderzusetzen. Erlösung kam mit der Rückbesinnung auf seine Wurzeln: „ ‚Wen Dja’ ist mein chinesischer Name. Übersetzt bedeutet das ‚Beste Sprache’. Unbewusst haben mir meine Eltern den perfekten Künstlernamen also schon in den Pass geschrieben.“

Plötzlich wird alles klar. Er schließt mit den Kontrasten seiner Persönlichkeit Frieden und spielt auf dem neuen Album sogar souverän damit. Wendja kann Raps mit Köpfchen, tiefer gelegten Pop und heiße Tracks zum Runterkommen. Er bietet krasse Bandbreite, perfekt komprimiert im Albumtitel „POET & PROLET“, das im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Produziert wurde es von Quarterhead und Arschtritt Lindgren, die Wendjas Stimme messerscharf in Szene gesetzt haben. Die Tracks auf „POET & PROLET“ changieren von megalässig bis ganz schön heftig. Die Bandbreite seines Albums konnte er im Herbst 2016 als Special Guest der „Bad Guys Go To Hell“-Tour von Sierra Kidd unter Beweis stellen. Ab Februar 2017 geht es für den jungen Österreicher auf seine eigene, gleichnamige Tour zum Album „Poet & Prolet“.

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